The Legend of Zelda – Sykward Sword
Skyward Sword legt den Grundstein zu Ocarina of Time und ist somit im Handlungsstrang das erste der 13 erschienenen Zelda-Spiele.
Nachdem das Böse die friedlichen Erdbewohner in Kriegen und Schlachten zu vernichten drohte und nach der unendlichen Kraft der Göttin trachtete, erhob ebendiese die Bewohner in den Himmel, um sie vor dem Bösen zu schützen. Die Göttin erschuf fliegende Inseln über den Wolken und ermöglichte den Menschen ein Leben in Frieden und konnte so auch ihre Kraft vor den Klauen des Bösen schützen.
Kurz darauf zog sie mit ihrem Gefolge in eine Schlacht und bannte das Böse.
Soviel zur Vorgeschichte von Skyward Sword.
Das Spiel startet in Links Heimat – dem Wolkenhort.
Dort findet bald die Vogelreiter-Zeremonie statt; ein Vogelflug-Wettkampf der Ritterschule, bei dem der Sieger in die Oberstufe der Schule gelangt und zum Ritter ausgebildet wird.
Jedem der Bewohner des Wolkenhorts wird von der Göttin ein Vogel gesandt. Dieser Vogel beschützt seinen Besitzer und ermöglicht es ihm, von Insel zu Insel zu fliegen.
Link als Schüler der Ritterschule wird neben drei anderen Mitschülern an der Zeremonie teilnehmen.
Nach einigen Anfangsturbulenzen mit Schultyrann Bado, welcher den Vogel von Link versteckt hat, beginnt die Zeremonie mit dem Wettkampf.
Link geht als Sieger hervor und bekommt von Zelda, die bei der Zeremonie die Göttin verkörpert, den Paraschal überreicht. Ein selbstgenähtes Relikt, welches als Fallschirm verwendet werden kann.
Nach der Zeremonie unternehmen Link und Zelda einen Ausflug auf ihren Vögeln, doch die Zweisamkeit wird schnell gestört: Ein schwarzer Wirbelwind zieht auf und reißt Zelda mit ihrem Vogel in die Tiefe.
Das Abenteuer beginnt.
Neue und Altbewährte Funktionen Die wohl größte neue Funktion in Skyward Sword ist die neue Kampftechnik. Dank Wii-Motion Plus werden nun die Bewegungen mit der Wii-Remote 1:1 auf Links Schwertattacken übertragen. Bewegt man die Wii-Remote beispielsweise nach links, so schlägt auch Link mit seinem Schwert nach links. So entsteht ein einziartiges Spielerlebnis.
Dadurch wird auch die Hau-Drauf Methode abgeschafft. Jeder Gegnertyp hat eine spezielle Schwachstelle, die nur mit gezielten Schwertbewegungen getroffen werden kann.
Mit der neuen Kampftechnik kommen auch viele neue Rätsel und Items zum Einsatz. Eines der neuen Items ist der Käfer. Dieser kann durch Beugen der Wii-Fernbedienung von Link gesteuert werden und ist in der Lage, Schalter zu betätigen, Seile zu kappen und später auch Gegenstände aufzunehmen und abzuwerfen. Aber auch die Peitsche oder der magische Krug kommen zum Einsatz.
Mit diesen Items müssen viele Rätsel gelöst werden. Entweder befindet sich ein Schalter unter einem großen Haufen Sand, welcher mit dem magischen Krug wegzublasen ist, oder man benötigt die Peitsche, um einen Schalter umzulegen.
Aber auch altbekannte Items sind mit von der Partie. Pfeil und Bogen, Schleuder, Greifhaken und Bomben sind wieder dabei und helfen Link auf seinen Abenteuern.
Das Item-Menü hat sich auch geändert. Man belegt nun keine Knöpfe mehr Items, sondern wählt sie direkt aus. Dies geschieht durch langes Drücken des B-Knopfes. Wenn man sein Item ausgewählt hat, liegt der nun ausgewählte Gegenstand auf dem B-Knopf. Durch kurzes Drücken nimmt Link sofort das Item in die Hand.
Eine weitere Besonderheit daran ist, dass das Spiel im Item-Menü nicht mehr pausiert wird. Alles läuft weiter, deshalb sollte sich man sich bei der Auswahl beeilen.
Im Item-Menü befinden sich jetzt nur noch Links Kampf-Items. Dinge wie Tränke oder der Schild befinden sich im begrenzten Ausrüstungsmenü. Auch hier gilt gleiches wie im Item-Menü: Das Spiel läuft weiter.
Außerdem ist nur geringfügig Platz im Ausrüstungsmenü. Zu Beginn kann Link dort nur 4 Gegenstände mit sich nehmen. Alles, was dort nicht reinpasst, wird im Lager im Basar aufbewahrt. Im Laufe des Spiels kann man aber weitere Plätze in der Ausrüstung beschaffen. Das ist auch gut so, da man dadurch mehr Tränke oder auch Erweiterungen der Bomben- oder Munitionstasche werden im Ausrüstungsmenü zu finden sein.
Zum ersten Mal in einem Zelda-Spiel muss Link auf seine Kondition achten. Einige spezielle Attacken und Bewegungen kann er daher nur bedingt ausführen. Beim schnellen Sprinten, Klettern, Erklimmen, Verschieben von Kisten und bei der Wirbelattacke muss stets auf die grüne Konditionsanzeige geachtet werden. Ist diese leer, ist Link aus der Puste und läuft so lange schlapp umher, bis sich die Anzeige wieder komplett aufgefüllt hat. Dies tut sie automatisch, man kann es aber auch beschleunigen, in dem man eine Ausdauerfrucht aufsammelt oder einen Ausdauertrank zu sich nimmt, den man im Basar kaufen kann.
Ein weiteres neues Feature sind die Upgrades. Im Laufe des Spiel findet Link jede Menge Edelsteine und weitere Rohstoffe, mit denen er seine Items und seinen Schild aufbessern kann. Wenn beispielsweise Links Schild zu schnell kaputt geht, kann er die benötigten Rohstoffe zum Handwerker im Basar bringen. Gegen einen gewissen Preis verbessert er Links Schild.
So kann auch ein Großteil aller Items verbessert werden. Die Schleuder kann dann anstelle von einem Deku-Kern drei Kerne auf einmal abschießen, der Greifkäfer wird schneller oder der Kescher erhält ein größeres Netz.
Diese gesammelten Insekten kann man ebenfalls für Upgrades verwenden. Sie werden nicht für die Items gebraucht, sondern für die Tränke.
Wie in jeden Zelda-Spiel gibt es auch hier wieder Tränke. Die Herzen können aufgefüllt werden, die Kondition sinkt langsamer, Link kann länger tauchen....
Alle diese Tränke können aufgewertet werden und verstärken damit ihre Wirkung.
Dies ist wirklich praktisch, wenn zum Beispiel ein langer Sprint bevorsteht. Link kann dann seinen Ausdauertrank aufbessern und kann dadurch länger Sprinten.

Aus
Ocarina of Time, Majoras Mask und
Twilight Princess kennen wir Epona, unser treues Pferd, mit dem wir von einem Punkt zum nächsten Reiten können. In
The Wind Waker und
Phantom Hourglass bewegen wir uns auf dem Wasser fort. Und in
Spirit Tracks macht uns eine Lokomotive den Weg leichter.
Mit Skyward Sword kommt eine neue Form der Fortbewegung dazu – der Vogelflug. Wie oben schon erwähnt, besitzt jeder Bewohner des Wolkenhorts einen Vogel, der das Reisen von Insel zu Insel ermöglicht. Oberhalb der Wolkendecke wird auch Link von einem solchen Vogel begleitet. Durch Neigen der Wii-Remote wird die Richtung, in die der Vogel fliegen soll, bestimmt. Mit Drücken vom A-Knopf beschleunigt der Vogel beziehungsweise greift an und durch Drücken des B-Knopfes bremst der Vogel.
Dadurch ist es Link auch möglich alle Orte unter den Wolken zu erreichen.
Eine weitere hilfreiche Funktion bietet die Aurasuche. Sie kann gesuchte Gegenstände oder sogar Personen anzeigen. Wenn man die Aurasuche aktiviert, erscheint eine Art lila Radar auf dem Bildschirm. In der Mitte dieses Radars befindet sich ein kleiner Kreis, der zu blinken anfängt, wenn man in die Richtung des gesuchten Objekts schaut.
Sound und GrafikWie in so vielen Zelda-Spielen ist auch hier wieder die Musik von großer Bedeutung.
Link erlent viele wunderschöne Lieder auf einer Harfe – einer Lyra. Dieses einzigartige Instrument gehörte einst der Göttin und ermöglicht es, das Schwert aufzuwerten oder aber auch Rätsel zu lösen.
Aber nicht nur die Musik der Lyra und die damit verbundenen Lieder geben dem Spiel ein gewisses Flair; auch der Soundtrack ist wunderschön. Die Musik ist ganz wunderbar an alle Gegenden und Situationen angepasst. Einzigartige Soundtracks machen das Spielerlebnis zu etwas ganz besonderem.
Aber nicht nur die Musik, sondern auch der Sound im Allgemeinen ist besser denn je. Jede noch so kleine Bewegung und jedes noch so leise Geräusch wird wunderbar aufgenommen. Ob man nun das süße Miauen eines Lemurins hört oder Links Schritte von Stein auf Sand übergehen; alles hört sich ganz intensiv und real an.
Real ausschauen tut auch das Wasser. Hier ist es Nintendo wirklich gut gelungen, das Wasser so real wie möglich darzustellen. Die Wasserspiegelungen sehen klasse aus und auch die Farbe und der Wasserfluss werden ganz toll dargestellt.
Ansonsten lässt sich zur Grafik nur recht wenig sagen. Sie ist eine Art Mischung aus
Twilight Princess und
The Wind Waker. Die Welt ist überwiegend bunt und etwas comichaft dargestellt. Der „Cel-Shading“ Stil (wurde zum Beispiel bei Filmem wie „
Die Simpsons“ oder „
Prinzessin Mononoke“ verwendet) kommt hierbei zum Einsatz.
Das ganze Spiel soll im Großen und Ganzen wie ein zum leben erwecktes Aquarell aussehen.
Das ist meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen. Die vielen Farben und Formen passen wirklich gut in das Gesamtbild des Spiels.
Leider ist die Grafik dennoch nicht so gut wie in Spielen der Playstation 3 o.ä. Das liegt aber nicht am Spiel selbst, sondern an der Wii. In Skyward Sword wurde grafisch alles rausgeholt, was möglich war. Für die Wii ist Skyward Sword grafisch ein „Meisterwerk“, im Verlgeich zu anderen Konsolen, ist die Grafik aber eher schwach.
Dennoch treten Grafikfehler oder Ruckeln nicht auf. Alles läuft flüssig und ist gut zu erkennen.
Facts and FiguresGenre: Action-Adventure
Entwickler: Nintendo
USK-Freigabe: 12
Preis: ca. 40 Euro (Limited Edition: ca. 90 Euro)
Erscheinungstermin: 18. November 2011
Spieler: 1
Online-Modus: nein
Website:
http://www.nintendo.de/NOE/de_DE/games/wii/the_legend_of_zelda_skyward_sword_18226.htmlWertungPro:-Dank Wii Motion Plus einzigartiges Spielerlebnis
-fantastische Story
-baut wunderbar auf die anderen Zelda-Spiele auf
-wunderschöne Musik
-neue und alte Items werden gut eingesetzt
Contra:-das Ausholen der Wii-Remote wird gelegentlich als volle Attacke wahrgenommen
Im Detail:
Steuerung 98%
Sound 100%
Grafik 100%
Gameplay 100%
Gesamt: 99,8%
Meinung: Für alle Zelda-Fans ist Skyward Sword ein absolutes Muss!
Es ist meiner Meinung nach, das beste Zelda-Spiel überhaupt. Die Steuerung, Grafik, Gameplay und Story wurden so wunderbar zusammengefügt, dass das Spiel wirklich einzigartig ist.
Dieses Spiel ist wirklich einen Kauf wert!